[x1000info-hh] Castor08 - Letzte Hinweise
Jürgen Fahrenkrug
jfahrenkrug@gmx.de
Thu Nov 6 21:00:02 2008
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Kommt zur Demo in Gorleben am Samstag, 8.11.08.
+++ Auftakt 13 Uhr Dorf Gorleben +++ Kommt fr=FCh +++ An die 100 Busse =
kommen +++ Beachtet unbedingt die Hinweise zur Anreise +++ Wir wollen =
den Castor und nicht uns selbst blockieren +++ -> mehr +++ =20
Beteiligt Euch an der gewaltfreien Stra=DFenblockade im Dorf Gorleben
Kommt m=F6glichst noch am Freitag +++ Unser Shuttle-Service von =
Dannenberg zum Camp Gedelitz +++ Gute Aktionen brauchen gute =
Vorbereitung +++ www.X-tausendmalquer.de +++
----------------------------------------
Es folgt die letzte Presseerkl=E4rung von X-tausendmal quer
6.11.08 - Atomkraftgegner gehen mit Zuversicht in die Proteste rund um =
Gorleben=20
Gorleben - Kurz vor dem Start des n=E4chsten Castor-Transports nach=20
Gorleben zeigen sich die Atomkraftgegner zuversichtlich. Zur=20
Gro=DFdemonstration am 8. November in Gorleben und den Blockadeaktionen=20
auf der Transportstrecke am 9. und 10. November rechnen sie mit=20
wachsender Beteiligung. "Das Dr=E4ngen der Stromkonzerne auf=20
Laufzeitverl=E4ngerung f=FCr ihre alten Reaktoren beunruhigt viele=20
Menschen", erkl=E4rt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Initiative=20
X-tausendmal quer. "Gleichzeitig hat uns das Desaster um das=20
,Versuchsendlager' im Salzstock Asse vor Augen gef=FChrt, dass die=20
Probleme mit der Atomm=FCll-Lagerung au=DFer Kontrolle geraten."
Die Anti-Atom-Initiativen wollen mit den Protesten ihren Forderungen=20
Nachdruck verleihen: "Wir verlangen die Einhaltung einer ganz einfachen=20
Regel: Wer kein sicheres Endlager vorzuweisen hat, darf auch keine=20
Atomkraftwerke betreiben", so Stay. "Keiner hat mehr Vertrauen in=20
Wissenschaftler und Politiker, die seit Jahrzehnten wider besseres=20
Wissen behauptet haben, Asse und Gorleben seien sicher. Der Salzstock=20
Gorleben hat wie die Asse direkten Kontakt zum Grundwasser. Aus Asse=20
lernen, hei=DFt auf Gorleben verzichten."
Habe der Atomkonsens aus dem Jahr 2000 zu einer gewissen Befriedung des=20
gesellschaftlichen Konflikts um die Atomenergie beigetragen, so gehe der =
Streit nun von neuem los. Jochen Stay: "Eon, RWE, Vattenfall und EnBW=20
suchen die Auseinandersetzung. Unsere Prognose: Sie werden sie bekommen, =
und zwar nicht nur in Gorleben. Denn wer h=F6here Gewinne f=FCr wenige =
mit=20
einem steigenden Risiko f=FCr alle erreichen will, dient nicht dem=20
Allgemeinwohl".
Die Atomkraftgegner legen Wert darauf, dass sie sich mit ihren Protesten =
in erster Linie gegen die Atomlobby in Wirtschaft und Politik wenden und =
nicht gegen die Polizei: "Auch wenn es zuweilen fast unertr=E4glich ist, =
wie sich die Polizei f=FCr die Interessen der Atomindustrie in die =
Pflicht=20
nehmen l=E4sst und gleichzeitig Grundrechte der B=FCrgerinnen und =
B=FCrger=20
au=DFer Kraft setzt: Letztlich k=E4mpfen wir auch f=FCr die Interessen =
der=20
Polizeibeamten und ihrer Familien und sind sicher, dass viele von ihnen=20
uns mit heimlicher Sympathie begegnen, selbst wenn wir uns dem=20
Castor-Transport in den Weg setzen", so Stay.
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<BR>Laufzeitverl=E4ngerung f=FCr ihre alten Reaktoren beunruhigt viele=20
<BR>Menschen=93, erkl=E4rt Jochen Stay, Sprecher der =
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Anti-Atom-Initiativen wollen mit den Protesten ihren Forderungen =
<BR>Nachdruck=20
verleihen: =84Wir verlangen die Einhaltung einer ganz einfachen =
<BR>Regel: Wer=20
kein sicheres Endlager vorzuweisen hat, darf auch keine =
<BR>Atomkraftwerke=20
betreiben=93, so Stay. =84Keiner hat mehr Vertrauen in =
<BR>Wissenschaftler und=20
Politiker, die seit Jahrzehnten wider besseres <BR>Wissen behauptet =
haben, Asse=20
und Gorleben seien sicher. Der Salzstock <BR>Gorleben hat wie die Asse =
direkten=20
Kontakt zum Grundwasser. Aus Asse <BR>lernen, hei=DFt auf Gorleben=20
verzichten.=93<BR><BR>Habe der Atomkonsens aus dem Jahr 2000 zu einer =
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Befriedung des <BR>gesellschaftlichen Konflikts um die Atomenergie =
beigetragen,=20
so gehe der <BR>Streit nun von neuem los. Jochen Stay: =84Eon, RWE, =
Vattenfall und=20
EnBW <BR>suchen die Auseinandersetzung. Unsere Prognose: Sie werden sie=20
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f=FCr wenige=20
mit <BR>einem steigenden Risiko f=FCr alle erreichen will, dient nicht =
dem=20
<BR>Allgemeinwohl=93.<BR><BR>Die Atomkraftgegner legen Wert darauf, dass =
sie sich=20
mit ihren Protesten <BR>in erster Linie gegen die Atomlobby in =
Wirtschaft und=20
Politik wenden und <BR>nicht gegen die Polizei: =84Auch wenn es zuweilen =
fast=20
unertr=E4glich ist, <BR>wie sich die Polizei f=FCr die Interessen der =
Atomindustrie=20
in die Pflicht <BR>nehmen l=E4sst und gleichzeitig Grundrechte der =
B=FCrgerinnen und=20
B=FCrger <BR>au=DFer Kraft setzt: Letztlich k=E4mpfen wir auch f=FCr die =
Interessen der=20
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